Erfahrungen rund um den Wandel der Mobilität in Berlin
Shownotes
In der neunzehnten Folge von Xplore #Sustainability diskutieren Marcus Scholz und Gernot Lobenberg, Leiter Berliner Agentur Mobilität eMO, über Mobilität im Berliner Innenstadtbereich und in den Außenbezirken. Wo in Berlin ist ein eigenes Auto wichtig? Welche Mobilitätsangebote gibt es und für wen sind sie sinnvoll? Welche Herausforderungen müssen Verteilnetzbetreiber bewältigen? Interessante Details rund um die Mobilitätswende in Berlin - bunt gemischt, spannend diskutiert.
Weiterführende Links:
- Alle Infos zum Podcast gibt's hier: https://xplore-sustainability.de/
- LinkedIn Marcus Scholz: https:https://www.linkedin.com/in/scholzmarcus
- LinkedIn Gernot Lobenberg https://www.linkedin.com/in/gernot-lobenberg-666171112/
Jeden Monat erwartet euch eine neue Folge - auf allen relevanten Podcast-Plattformen.
Fragen und Anregungen gerne an: presse@elexon-charging.com
Transkript anzeigen
00:00:02: Willkommen zur nächsten Folge meines Podcasts Explosive Stainability.
00:00:06: Explosives Stainibility beschäftigt dich mit den Chancen und Herausforderungen, betriebliche Mobilität nachhaltig zu verändern.
00:00:12: Wie können Pendlerverkehre optimiert werden?
00:00:14: Was macht modernes Slotmanagement aus?
00:00:16: Wie entwickelt sich der Lkw-Verkehr auf der Langstrecke?
00:00:19: Ist die Lastmal tatsächlich schon komplett grün?
00:00:21: Und wie gelingt das Unternehmen ihren CO² Fußabdruck auf Dienstreisen zu minimieren?
00:00:26: Jetzt viel Spaß mit der heutigen Folge!
00:00:33: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Explosiv Stainbility Heute mit Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität.
00:00:41: Kurz EMO!
00:00:42: Herzlich willkommen Gernott Lobenberg bei Explore Sustainability.
00:00:46: Ja vielen Dank für die Anladung.
00:00:48: ich freue mich jetzt zu sein.
00:00:49: Ja Berlin ist ja eins von... Ich würde mal sagen zwei Real-Laboren in Deutschland für das Thema Mobilitätswende.
00:00:55: Das andere ist Hamburg.
00:00:58: Wenn man die beiden Städter so als Leuchtturmprojekte rausnimmt.
00:01:02: Wenn du heute auf die Mobilitätsstrategie des Landes Berlin blickst, was ist der klare Schwerpunkt?
00:01:07: Radverkehr, ÖPNV, Elektrifizierung oder Systemintegration.
00:01:12: Wo steht ihr aktuellen?
00:01:13: Also verkehrspolitik in Berlin ist sehr umstritten politisch aber auch eine Bevölkerung.
00:01:18: es geht immer wieder um die Frage wie viel Platz bekommt das Auto im stehenden Verkehr also im parkenden Verkehr, ruhenverkehr oder eben auf der Straße?
00:01:26: und da gibt's im Grunde genommen zwei grobe Fraktionen.
00:01:29: Das sind einmal sie sagen Das Auto ist ein Verkehrsmittel, wie jedes andere auch und soll Platz finden in einem Verkehrsmix in Berlin.
00:01:37: So ist es ja derzeit im Grunde genommen auch und andere sagen das Auto hat eigentlich zu viel Platz in der Stadt und ist so dominant.
00:01:44: Wir brauchen mehr Platzfläche für Radverkehr, Fußverkehr und andere Dinge Und das wird auch bei der Wahl in Berlin jetzt im September eine Rolle spielen, dieses Thema Verkehrspolitik und dann wird sich das möglicherweise nochmal entscheiden.
00:01:58: Aber zurzeit würde ich sagen gibt es keine klare Richtung.
00:02:01: gegensatz zu anderen Städten auch in Europa wo man sagen könnte da hat ein Verkehrsmittel Priorität.
00:02:07: zur Zeit wird im Grunde genommen alles versucht.
00:02:09: Und E-Mobilität gehört dazu, hat aber neben einer Förderung von Fahrzeugen letztendlich ist auch verkehrlich jetzt keine Privilegien in Berlin.
00:02:18: Das ist tatsächlich ein guter Einstieg, wenn wir über das Thema Verkehrspolitik reden.
00:02:24: Das Beispiel aus meiner Sicht was sehr strukturiert und strategisch an das Thema herangegangen ist Paris mit den Rahmenbedingungen die es halt schafft auf der einen Seite sehr klar das Thema Elektromobilität fördert Auf der anderen Seite natürlich auch hingeht und alternative Mobilitätsformen in den Vordergrund stellen.
00:02:44: Die Innenstadt verdichtet hinsichtlich was überhaupt an Mobilität Die Stadt Rheinland.
00:02:49: ist das in Deutschland überhaupt darstellbar.
00:02:52: In Berlin, wenn du in den Kiezern bist, ist es natürlich die große Bitte im Anführungszeichen, die Kiezermobilitätsfreiheit zu machen – zumindest halt was das Auto anbelangt?
00:03:04: Aber ist es in Deutschland durchsetzbar?
00:03:06: Also Deutschland ist Autoland muss man ganz klar sagen.
00:03:09: und dass alles schwerer durchzusetzen auch von den ganzen Narrativen Auto ist.
00:03:14: Wohlstand, das wurde ja jahrzehntelang nicht nur propagiert sondern auch praktiziert in Deutschland.
00:03:19: Das ist natürlich eine Sache die schwer zu verändern ist.
00:03:23: überhaupt Veränderungsbereitschaft im Bereich Mobilität ganz generell.
00:03:27: Mobilität ist ein Gewohnheitsthema d. h., es sind Routinen die da laufen und daran was zu ändern ist halt sehr sehr schwer.
00:03:35: Es ändert sich übrigens interessanterweise wenn man umzieht oder neuer Arbeitsplatz bekommt.
00:03:40: Dann ist es einfacher, das Mobilitätsverhalten zu verändern und welche Richtung jetzt mal auch immer.
00:03:45: Weil man sich entsprechend anpassen muss, dann geht das immer ganz einfach.
00:03:48: Aber sobald jemand anfängt in die eigene Mobilität reinzugreetschen wird's dann schwierig.
00:03:52: Und Deutschland als Autoland ist es landenlos schwer.
00:03:55: Man darf aber nun nicht vergessen wenn man heute nach Amsterdam oder nach Kuppenhagen oder sowas schaut... Die Kämpfe, die dort geführt worden sind – auch pro oder kontra Auto – sind vor zwanzig-dreißig Jahren dort auch geführt.
00:04:08: Das waren nicht alles Friede, Freude und Eierkuchen, die aus einer Sitzung waren da genauso groß mit allen Argumenten, die wir heute auch kennen.
00:04:15: Das heißt Deutschland, Berlin ist da ich sage erstmal zwanzzig-drei-sich Jahre zurück.
00:04:19: Die Diskussionen haben wir heute und ich glaube wenn man in der Praxis dann sieht... Was ist für positive Veränderungen für die Städte bedeutet?
00:04:27: Aufenthaltsqualität beispielsweise, Belebung auch von Innenstädten.
00:04:31: Dann sind die Leute vielleicht eher bereit, Veränderung und Kauf zu nehmen als zu sagen ne wir wollen ein startes Coeur nicht gar nicht ändern.
00:04:39: Macht in Berlin Auto überhaupt Sinn, ein eigenes Auto?
00:04:43: Ja brauchen ist ja immer so eine relative Frage.
00:04:45: da kommt ja interessanterweise dann immer die kranken Schwester die dann Nachtschicht hat ins Spiel oder der Polizist der entsprechend Nachtschicht hat oder auch da flexibel sein muss.
00:04:55: Also brauchen ist immer relativ eine subjektive Wahrnehmung, die dann eine Rolle spielt.
00:04:59: Es gibt doch Leute, die einfach aus Auto angewiesen sind, weil sie impliziert eingeschränkt sind, behinderte beispielsweise ältere Menschen darf man immer alles nicht vergessen.
00:05:08: Man kann aber auch nicht pauschal sagen Berlin ist nicht gleich Berlin.
00:05:11: also wir haben in den Außenbezirken sieht die Welt in Berlin ganz anders aus als im Innenstadtbereich, wo eben dann der ÖPNV nicht so stark ausgebaut sind.
00:05:19: Wo im Außenbereich keine Carsharing oder sonstigen Sharing-Angebote vorhanden sind.
00:05:24: Die sind in der Innenstadt sehr, sehr stark und das muss man immer vor Augen halten.
00:05:28: auch die Autobesitzquote ist sehr unterschiedlich.
00:05:30: also wenn man sich mal im Prenzlauer Berg zum Beispiel umschaut da haben nur dreizehn Prozent den Menschen dort überhaupt ein eigenes Auto.
00:05:37: Das heißt also siebenundachtzig Prozent haben überhaupt gar kein Auto.
00:05:41: Und es sieht aber in Außenbezirken wieder ganz anders aus, da haben auch wie im deutschen Durchschnitt sechzig Prozent eigenes Auto und letzten Endes also die Mehrheit.
00:05:50: Das muss man immer berücksichtigen wenn man über diese Angebote letzten Endest dann spricht und ist klar, wenn ich ein eigenes auto habe fahre ich damit auch.
00:05:59: denn will ich damit fahren?
00:06:00: Das eine Investition das ist ein Mobilitätsversprechen.
00:06:04: was bei mir vor der Tür steht den will ich mit fahren und zwar überall hin.
00:06:07: Wenn ich mal kein eigenes Auto habe, der bin ich überhaupt erst einmal offen für Uber.
00:06:12: Für Roller.
00:06:12: Für YPNV.
00:06:14: Für Radverkehr und für andere Dinge.
00:06:16: Das heißt da ist schon so eine Entscheidung beim Autokauf bei eigenen Autobesitz eigentlich getroffen.
00:06:21: das wird nicht möglicherweise radikal ändern wenn wir über das automatisierte Fahren sprechen wo man den Sach an sich bräuchte gar keine eigenes auto.
00:06:27: Ich werde ja gefahren und kann jederzeit das Mobilitätsversprechen die Garantie in Anspruch nehmen auch über eine Dienstleistung.
00:06:34: Da wird sich glaube ich noch einiges tun.
00:06:36: Wie steht die Stadt Berlin generell zum Themenautonomenfahren?
00:06:39: Grundsätzlich positiv.
00:06:40: Wir versuchen gerade im Bereich des ÖPNV, gerade im ländlichen Bereich oder im außer- städtischen Bereich in Außenbezirken mit kleinen Shuttles künftig zu fahren.
00:06:51: Das heißt dass dort Zubringer eingerichtet werden für den ÖPNF, für S-Bahn-Stationen und für Ö-Bahnsstationen.
00:06:56: Das ist so eine Ziel und eine Vision, die auch gerade die BVG und auch die Stadtletzen in Estan verfolgt.
00:07:02: was das autonome Fahren angeht im privaten Bereich ist man erstmal sehr zurückhaltend, weil da die Frage ja ist, führt das eigentlich zu mehr Verkehr oder zu weniger Verkehr.
00:07:12: Also Mehrverkehr im Sinne von dass plötzlich Menschen, die keinen Führerschein haben mit dem Auto fahren und auch Kinder zur Schule gebracht werden abgeholt werden.
00:07:20: Das ist ja immer noch die Frage ist es am Ende des Tages wirklich verkehrsreduzierend beim privaten automatisierten Fahren oder nicht?
00:07:27: Und da gibt's keine klare Richtung.
00:07:29: Im Moment erwartet man ab.
00:07:30: Wäre das für Taxiunternehmen nicht eine ideale Lösung?
00:07:33: Auf jeden Fall.
00:07:34: Also die Fahrerkosten liegen bei etwa sechzig Prozent beim Taxi oder auch beim Sharing-Angebot, wie Uber oder Bolt oder wie sie alle heißen und das ist glaube ich ein Geschäftsmodell wenn da die Preise dann damit runtergehen dass durchaus attraktiv es für viele Fahrgäste in der Stadt dass ihr auf solche Angebote noch stärker zurückgreifen als heute schon.
00:07:55: Du hast den ÖPNV angesprochen.
00:07:57: Wenn wir uns Berlin anschauen Die BVG natürlich sehr stark dabei, auf E-Busse zu setzen.
00:08:05: Da hast du in Deutschland eine recht heterogene Ausrichtung.
00:08:08: Es gibt Städte wie die Stadt aus der Ichkommelser Brücken, die letztens noch vierundzwanzig Wasserstoffbusse eingekauft hat und dafür eine eigene Elektro-Liseuranlage für unglaublich viel Geld baut.
00:08:21: Die Frage ist, ist es wirtschaftlich?
00:08:24: Aber das muss Berücken beantworten!
00:08:26: Aber man sieht das natürlich.
00:08:27: viele Wasserstoff-Stangenstellen, Bremen ist glaube ich gerade in Not.
00:08:30: Berlin auch?
00:08:31: Berlin auch!
00:08:32: Deine Ansicht... ...ist Wasserstoff für den ÖPNV tatsächlich noch eine Alternative?
00:08:39: Aus meiner Sicht nein.
00:08:40: Also für einen PKW glaube ich ist die Sache auch entschieden.
00:08:43: Das heißt grade für den Nutzfahrzeugbereich könnte das ne Nische sein aber ich bin ja ökonom mit der Volkswirt.
00:08:49: Es ist eine Frage des Preises.
00:08:50: Ist es wirtschaftlich oder nicht und ich sehe das nicht dass Wasserstoff für die Mobilität wirtschaftlich ist und nicht wirtschaftliche sein wird.
00:08:58: Wir brauchen Wasserstoffe für ganz andere Bereiche, für Industrie-, für Dichemie-Bereich.
00:09:02: wenn da wirklich Klimaneutralität als Ziel verfolgt wird dann werden da die Preise gezahlt werden, die in der Mobilität überhaupt nicht wirenschaftlich sind.
00:09:10: Und die Preise im Bereich Strom werden ja hoffentlich in den nächsten Jahren auch runtergehen durch die Energiewende.
00:09:14: Davon gehe ich immer fest aus und hoffe ich auch, Batteriepreise auch.
00:09:18: Das heißt der Gap wird eigentlich immer größer werden in dem Bereich dass sich Wasserstoff für die Mobilität eigentlich überhaupt gar nicht sehe.
00:09:24: das mag im Bereich Flugverkehr vielleicht nochmal anders sein auf jeden Fall aber für einen Bereich Schiene und für den Bereich Straße sehe ich das gar nicht.
00:09:31: Interessanterweise.
00:09:32: vielleicht noch eine kleine Anekdote.
00:09:33: Aus Berlin.
00:09:34: natürlich hat sich die BVG auch mit Wasserstoffbussen beschäftigt und dieses große Problem, was wir hatten in der Stadt war dass man natürlich Wasserstoff vorhalten muss in entsprechenden Tanks und zwar an Mengen das sind mal auf einmal ein zwei Tage diese Busse auch fahren können mit diesen gelagerten Wasserstoff.
00:09:51: nur das ist letztens es ist Gefahr gut.
00:09:53: wo kann ich also Wasserstoff von entsprechenden Mengen auch ins mehrere Tankanlagennetzender sind?
00:09:58: In so einer verdichteten Raum und so weiter, überhaupt Lager.
00:10:02: Allein das war das KO-Kriterium zu sagen in Berlin können wir mit Wasserstoffnächst anfangen.
00:10:07: War bei einem Part die ganzen Flächen die Lagermöglichkeit überhaupt gar nicht haben?
00:10:10: Ja
00:10:10: dann hast du immer noch das Argument gehabt am Anfang oder im Gegenden wo die Topografie entscheidend ist da ist Wasserstoff immer noch gegenüber hatterelektrischen Antrieben.
00:10:19: Mein Vorteil aus meiner Sicht heutzutage auch nicht mehr.
00:10:22: ein E-Bus hat mindestens die gleiche Reichweite wie einen Wasserstoffbus wenn nicht in den neuen Modellen sogar schon weiter.
00:10:30: Und Effizienzgrade, Wasserstoff zu reiner elektrischer Batterie brauchen wir glaube ich nicht darüber diskutieren.
00:10:36: Es ist vom Effiziencegrad tatsächlich ein meilenweiter Unterschied.
00:10:40: Wie schaffen wir es das Thema Aufbau von Ladeinfrastruktur schneller zu realisieren?
00:10:46: Die BVG ist dann vielleicht noch mal bisschen näher dran an den VNBs weil es irgendwo auch eine Wechselwirkung gibt.
00:10:54: Aber wir stellen immer wieder fest, dass Netzanschlussanfragen oder Netzkapazitätserweiterungsanfragen irre lange dauern.
00:11:01: Drei Monate ist schnell, sechs Monate ist der Standard und alles darüber hinaus ist tatsächlich für Unternehmen die sich damit beschäftigen und ein großer Kunde von uns, der die Pakete jeden Tag in die Heime bringt und die baut.
00:11:15: Der hat mittlerweile über fünfhundert seiner Sites umgerüstet auf Elektromobilität bedeutet die Verbrennerfahrzeuge werden zu einem Tag X ausgeflottet, dann muss die Ladeinfrastruktur stehen und dann kommen die E-Fahrzeugen.
00:11:31: Und dann kommt der VNB und sagt ja jetzt brauche ich aber noch vier fünf Monate länger du lächelst.
00:11:36: das heißt es ist hier in Berlin wahrscheinlich ähnlich generell.
00:11:40: meine Frage in unseren Podcast wie kann man das ändern?
00:11:42: Wie kann man V&Bs die ja per se aus meiner Sicht nicht unwillig sind, wie kann?
00:11:50: Also wir haben das große Glück, dass wir in Berlin nur einen Verteilnetzbetreiber haben.
00:11:54: Wir strommen jetzt Berlin mit denen wir auch eng zusammenarbeiten und machen wirklich einen guten Job.
00:11:58: Man muss aber auch vor Augen halten, dass die Verteillnetz Betraber ja nicht nur das Thema Elektroität vor der Bus haben.
00:12:05: In Berlin sind die meisten oder die größten Herausforderungen im Bereich der Wärmewende, sprich Wärmepumpen ans Netz zu bekommen an der ganzen Breite.
00:12:13: Das nächste Thema ist Solar wo es ja in beide Richtungen geht,
00:12:17: d.h.,
00:12:17: da das Netz zu ertüchtigen.
00:12:20: sind Rechenzentren, die entsprechende Leistung brauchen.
00:12:24: Und dann kommt erst in der vierten Stelle das Thema Elektromodität.
00:12:28: Das heißt, die Herausforderungen sind sehr groß und in Berlin ist es beispielsweise so dass bis zwanzig zweiunddreißig sich der Stromverbrauch verdoppeln soll.
00:12:37: Das heisst also eine Verdopplung im Grunde genommen nicht gleich der Kapazität aber zumindest des Energieverbrauchs oder den nächsten, was sind das jetzt?
00:12:44: Acht Jahre sechs Jahre?
00:12:46: Das heißt, es ist eine große Herausforderung vor der wir letztendlich stehen.
00:12:48: Das heißt die Verteilheitsbetreiber müssen ohnehin massiv investieren.
00:12:53: und investieren heisst – das ist doch schon gleich die Antwort auf die Frage – stärker digitalisieren diese Prozesse?
00:13:00: Die sind also zum sehr stark dran, dass zu digitalisierenden auch über Selbstauskunft und Prognosen usw.
00:13:06: Das nächste ist Personal entsprechend aufzubauen was im Arbeitsmarkt nicht ganz so einfach ist aber da muss ansprechend investiert werden.
00:13:13: Und das dritte ist natürlich vorausschauende Planung Denn wir haben ja im Bereich Elektronität die Erwartung, wenn ich eben – du hast es gerade nochmal geschildert – investiert habe oder mich entschieden habe elektrisch zu fahren.
00:13:25: Dann will ich ja relativ schnell meine Ladeinfrastruktur haben.
00:13:28: Das passt aber nicht zu den Planungshorizonten der Verteilnetzbetreibern zumindest nicht bei Mittelspannung oder sogar Hochspannung.
00:13:35: Das heißt da reden wir von Zeiträumen von zwei-, drei- oder sogar fünf bis zehn Jahren um da Netzanschlüsse hinzubekommen und das passt natürlich gar nicht zusammen.
00:13:43: Und letzten ist es ja so, durch diesen sehr stark regulierten Markt können ja Verteinheitsbetreiber gar nicht in voraus investieren und vorausslernen auf Verdacht.
00:13:53: Da müssen wir ganz konkrete Entweder-Netzanfragen vorliegen oder wirklich mal eine belastbare... Grundlage, um dort zu investieren.
00:14:01: Damit die Netzengelte entsprechend nicht in Höhen gehen, die nicht vertretbar sind.
00:14:05: und das sind Themen da muss auch der Gesetzgeber nochmal ran.
00:14:08: wie krieg ich das im Grunde genommen zusammen dass man auch vorausschauend nicht nur planen sondern auch was umsetzen kann?
00:14:15: Und das ist ein Thema des betrifft glaube ich ganz Deutschland Wie man darin Bereich der Regulierung zum Vorausschauen und Planung kommt.
00:14:23: und das betriffe dann noch mal ganz stark auch das thema Autohöfe oder Rastanlagen, wenn wir an das DMAE-Elker bedenken, wo ja teilweise gar keine Stromanschlüsse oder nur sehr geringe Leistungen letztendlich anliegen.
00:14:34: Das heißt es wird nochmal ein Riesenthema sein wie man das regeln kann.
00:14:38: Einer der Disruptionspunkte?
00:14:40: Wir haben eine andere politische Landschaft auf Bundesebene als noch vor zwei Jahren.
00:14:47: jetzt will ich nicht darüber diskutieren was besser und was schlechter gewesen ist.
00:14:50: Aber es hat sich verändert, geht in eine andere Richtung.
00:14:53: Merkt ihr das bei Projektentscheidungen?
00:14:56: Gibt es mehr Zurückhaltung in Projekten von eurem Partnern die mit der Emo-Zusammenprojekte in Berlin planen oder ist es nach wie vor im Flow so wie es bisher der Fall gewesen ist?
00:15:09: Also die Zurückhaltung auch der Investitionsneigung ist ganz klar zurückgegangen.
00:15:14: Der Markt entwickelt sich nicht so wie wir uns das alle mal vorgestellt haben, also nicht in der Geschwindigkeit.
00:15:19: Das heißt es gibt überall eine stärkere Zurückhaltung bei Investitionen und zwar sowohl bei Fahrzeugen als auch bei Ladeinfrastruktur.
00:15:30: Viele CPOs die sehr vorausschauend investiert haben, haben heute nicht die Auslastung, die sie eigentlich haben wollten oder bräuchten und halten sich entsprechend zurück.
00:15:41: Das muss man sagen ist durch die Bank das Thema.
00:15:43: Gleichwohl sieht man, dass die Nachfrage weiter ansteigt.
00:15:48: Wenn auch nicht in dem Maße wie man das im Grunde genommen gedacht oder geplant hat.
00:15:51: so ist es in Berlin zum Beispiel jeder dritte neue PKW ist in Berlin elektrisch und auch in Deutschland ist ungefähr glaube ich jeder Dritte elektrische.
00:15:59: Da ist eine Frage der Zeit bis die Marktdurchdringung da entsprechend dann da ist aber die Geschwindigkeit die man mal angenehm ist halt nicht da und das führt natürlich zu einer Verunsicherung.
00:16:08: jetzt ist das Thema wieder Kaufprämie was noch Rolle spielt was auch dem Markt wieder verunsichert.
00:16:14: Also ist es im Grunde genommen so ein bisschen hübert in der Politik, was die Förderung von E-Mobilität angeht und was den Markt letztendlich nicht gut tut.
00:16:22: Aber es gibt auch positive Entwicklungen, dass man das Thema Mehrfamilienhäusern jetzt angeht also Berlin beispielsweise, siebzig bis achtzig Prozent der Menschen wohnen in Mietwohnungen oft in Geschosswohnungsbau – nicht immer!
00:16:36: Und da ist ein großer Hebel natürlich zu Hause laden am Arbeitsplatzladen, damit man da in die Gänge kommt.
00:16:41: Und da sehen wir schon, dass da Förderprogramme vom Bund kommen die auch in die richtige Richtung gehen.
00:16:46: Ist die Kaufprämie die richtige Förderung?
00:16:48: Da gibt es zwei Antworten drauf ja und nein.
00:16:52: Nein deshalb weil ich glaube das am Ende des Tages unter dem Strich nichts davon übrig bleibt.
00:16:56: Die Preise werden möglicherweise wieder aufgeschlagen.
00:16:58: dann beim Verkauf Und ich habe das auch bei gebrauchten.
00:17:02: Aber psychologisch hat es, glaube ich schon, einen Effekt bei Privaten, dass man sagt okay jetzt will ich aber hier noch ein Schnäppchen mitnehmen und jetzt steige ich da ein.
00:17:10: Also psychologischer glaube ich bringt das schon was, aber rational glaube ich nicht.
00:17:13: meine Kaufprämie.
00:17:14: Ja würde ich genauso bewerten.
00:17:16: Weitere Förderprogramme die anstehen ist das Thema Depotcharging, großes Projekt der Bundesregierung.
00:17:22: wie viele Logistiker hat Berlin?
00:17:23: Die Logistik von natürlich in Berlin statt, aber die meisten Logistika sind in Brandenburg im Umkreis von Berlin mit denen wir auch sehr, sehr eng zusammenarbeiten.
00:17:31: Wir haben Berlin reinfahren und wieder raus fahren aber natürlich spielt das für Berlin auch eine große Rolle.
00:17:35: wie kann man einen Depots entsprechend laden oder ein Lado unter Endlade stellen laden?
00:17:40: Wir haben viele Gewerbegebiete wo nicht nur Logistiker sitzen sondern eben auch Handelsitze und andere die größeren Nutzfahrzeuge haben.
00:17:49: also für Berlin spielt es schon eine Rolle.
00:17:51: aber da vor allem das Thema Depot Laden.
00:17:53: Das Thema Langstrecke findet in Berlin in der Form natürlich nicht statt.
00:17:56: dass ist dann in Brandenburg und woanders.
00:17:59: Das heißt, wir haben mit dem Thema schon sehr stark zu tun und man darf auch nicht vergessen es geht ja nicht nur um Logistik.
00:18:03: Es geht auch um Ölentsorgung, es geht um Wasserbetriebe die entsprechende Fahrzeuge haben.
00:18:09: Es gibt andere Versorger, die mit größeren Fahrzeugen auch fahren Bau beispielsweise.
00:18:14: Bauindustrie ist ein großes Thema die natürlich auch lokal dann stattfindet.
00:18:18: Das heißt, da ist schon mit Nutzfahrzeugen sehr viel zu tun in der Richtung und es gibt wenige Logistikzentren auch noch in Berlin aber die meisten wie gesagt in Brandenburg.
00:18:27: Es ist ein guter Stichwort.
00:18:28: das Thema Nutz Fahrzeuge im kommunalen Bereich gerade das Thema Abfallentsorgung sehen wir gerade im Hochlauf.
00:18:36: also viele Abfallentzorger Deutschland weitstellen gerade auf Elektromobilität um.
00:18:42: Wie steht Berlin da?
00:18:43: Also die Berliner Stadtreinigung, BSR ist sehr gut aufgestellt was Elektromotivität angeht.
00:18:49: Wir haben schon vor über zehn Jahren das erste elektrische Müllverzeug auch mit Wasserstoff übrigens probiert um etwas zu machen, was aber auch wieder eingeschlafen ist und
00:18:59: d.h.,
00:18:59: es gibt erst Fahrzeuge in der Richtung.
00:19:02: den PKW-Vorpark hat man weitgehend schon umgestellt.
00:19:04: Übrigens auch bei der BVG, wir haben ja auch einige an PKWs schon vor Jahren komplett auf hundert Prozent Elektro umgestellt worden.
00:19:11: Ich weiß jetzt nicht die genauen Zahlen, aber man ist da eingestiegen und man hat ganz klar erkannt dass das die Richtung ist in der man auch gehen wird mit Elektrofahrzeugen zu fahren.
00:19:19: noch im Nutzfahrzeugbereich.
00:19:20: Wenn wir nochmal auf das Thema Ladeinfrastruktur zurückkommen Berlin bietet sich eigentlich an und eines der ersten Start-ups in dem Bereich war ja auch ein Berliner Ubitacity sehr erfolgreich in London.
00:19:33: Warum nicht in Berlin?
00:19:34: Weil gerade das Thema Kiezladen könnte man ja durch Laden auf kleinem KW Niveau durchaus forcieren, weil aus meiner Sicht DC-Laden ist nicht das Thema.
00:19:45: Du kannst am Rewemarkt im Zweifel zwar laden du kannst bei McDonald's laden da bieten sich genug Möglichkeiten mal kurz Zwischen zu laden wenn die Notwendigkeit da ist.
00:19:55: aber das Thema Kiezladen.
00:19:57: Du hast es vorhin angesprochen Wohnhäuser als eine Option Aber auch die haben ja nicht immer Stellplätze.
00:20:03: Wie viele Altbauten in Berlin haben überhaupt die Möglichkeit, Stellplätze anzubieten?
00:20:08: Das heißt, die Leute stehen auf der Straße und da braucht es die Ladeinfrastruktur.
00:20:11: Wie geht Berlin damit um?
00:20:12: Also,
00:20:12: U of Thucity war sicherlich am Anfang ein dickes Brett für Berlin.
00:20:16: Da ging auch die Erwartung teilweise sehr stark nach oben.
00:20:19: Dass man gesagt hat, warum kann man nicht jede Laterne in Berlin ausstatten ist das wunderbar zum Laden.
00:20:25: Aber muss auch heute unter dem Strich sagen dass wir in Berlin knapp Tausend Ladepunkt an Laternen haben.
00:20:30: Die meisten werden von Jubelschwissidie betrieben, einige von Stadtwerken auch vom Bund gefördert.
00:20:36: also wir haben schon Laternlader von Jubilschwissidien jetzt Aufbau, aber da musste man auch Stichwort Erwartungsmanagement erstmal Erfahrungen natürlich sammeln.
00:20:45: Was sind überhaupt die rechtlichen Vorschriften?
00:20:47: Was den Bauraum beispielsweise betrifft das in Laternen soll es ursprünglich integriert werden.
00:20:51: Das ging aber nicht weil die rechtliche Vorschrift was den Bauraum angehen da nicht passt.
00:20:56: dann mussten sie als Rucksack drauf gesetzt werden.
00:20:58: Dann war's nicht mehr so richtig attraktiv für Eubitwissity genau.
00:21:02: Dann gab's das Thema Eichrechtskonformität dass heißt die ersten sind gar nicht eichreizkonform Die jetzigen die jetzt im Psalize natürlich schon.
00:21:09: Dann ist das Thema der Stabilität von solchen Laternen.
00:21:12: Wenn ich da rumbohre an so einer Laterne, in Berlin sind viele alte Laternen.
00:21:16: auch da hat man festgestellt okay die alten Laternen kann man nicht gar nicht nachrüsten.
00:21:20: Das dazu gekommen ist eigentlich nur da wo ohnehin eine neue Laterne installiert werden muss.
00:21:24: Da gleich vornherein einen Rucksack drauf zu setzen.
00:21:27: Das ist die entsprechende gute Variante und dann kommt dazu dass sich an vielen Latern auch Parken gar nicht erlaubt ist.
00:21:33: Dass gar keine Parkmöglichkeit bringen.
00:21:36: Und der größte Clou war noch, dass ja in Ostberlin an den alten Standorten das Lampennetz komplett an und ausgeschaltet wurde.
00:21:45: Zentral!
00:21:46: Das heißt aber tagsüber kein Strom drauf... Da war nur Nachtstrom drauf, wenn die Laterne angeschaltet waren.
00:21:51: Also sprich tausend sozusagen Dinge wo man plötzlich gemerkt hat von diesen ich sage mal hundert Prozent an Laternen die man in meinem Auge hatte bleiben wir Ende des Tages vielleicht noch fünf Prozent übrig die geeignet sind.
00:22:01: mit allen diese ganzen Voraussetzungen was aber auch schon eine große Zahl ist muss mir auch dazu sagen wenn man die fünf Prozent ausgerattet geht das schon.
00:22:08: Das heißt da wachsen die Bäume auch nicht im Himmel.
00:22:10: Aber es ist ne interessante Option in diesem ganzen Portfolio von Lademöglichkeiten in der Stadt die man hat.
00:22:17: Und die ursprüngliche Idee war ja auch, dass man ganze Straßenzüge ausrüstet mit Laternladern damit sozusagen gerade im Außenbereich und da war es dann aber so das sie trotzdem zugeparkt worden sind.
00:22:28: Das heißt die ersten Lader wurden überhaupt nicht abmarkiert mit Parkverboten.
00:22:31: mittlerweile ist man auch so weit, als man sagt wir wollen eine Parkverbote machen weil er doch denn der Parktoxel hoch ist, dass dort Verbrenner stehen.
00:22:38: Das heisst das ist wirklich ein Portfolio und nicht die einzige Lösung für die Stadt mit Laternenladern.
00:22:44: Habt ihr in Berlin schon von Rheinmetall den Bordsteinlader ausprobiert?
00:22:49: Also es ist ein Kontakt.
00:22:50: Wir gucken, ob es Möglichkeiten gibt das mal auszuprobieren.
00:22:53: bisher ist mir kein Projekt bekannt.
00:22:56: für einen öffentlichen Raum sehe ich das ehrlich gesagt nicht.
00:22:58: aber für den privaten Raum gerade eben beim Mieterladen oder bei gewerblichen Laden wenn wir das schon vorstellen also auf privaten Flächen da gucken wir aktuell noch aber auch auf jeden Fall eine spannende Option.
00:23:08: Düsseldorf und Köln also düsseldorfer ständlicherweise fassieren das Projekt.
00:23:13: Ich bin immer so ein bisschen zwiegespalten, weil im Rahmen der Elektromobilität und gerade Ladeinfrastruktur gibt es ja auch zwei drei Regeln.
00:23:20: Das eine ist die Zugänglichkeit, Varierefreiheit.
00:23:22: Das sehe ich halt dabei kritisch, weil es ist am Boden und gerade für Menschen, die in der Mobilität eingeschränkt sind, schwierig daran zu kommen.
00:23:31: Auf der anderen Seite ist es eine sehr smarte Lösung.
00:23:33: Die fällt nicht auf, die kann gut integriert werden bis eichrechtskonformen
00:23:38: kann nachgerüstet
00:23:39: werden.
00:23:39: also eigentlich ein spannendes Projekt.
00:23:41: aber muss man halt immer von zwei Seiten betrachten.
00:23:44: und da sind wir beim Thema Eichrecht.
00:23:45: Eicherecht wird ja jetzt in einen europäischen Kontext gesetzt.
00:23:50: das ist auch gut so weil diese Insellösung auf Dauer glaube ich eher eine Schutzfunktion gewesen ist.
00:23:54: wo das war sie ja von Anfang an eine Schutzfunktion für den deutschen Markt.
00:23:58: Jetzt wird es einigermaßen vernünftig auf Europa standardisiert, braucht es das im AC-Bereich?
00:24:03: Im DC Bereich sehe ich tatsächlich die Notwendigkeit.
00:24:06: aber gerade wenn wir über solche Produkte reden wie Ubitricity oder Rheinmetall Aber auch alle anderen AC Anbieter im innerstädtischen Bereich ist es da notwendig.
00:24:17: Also ihr seht ja schon so eine Art Überregulierung in diesem Bereich.
00:24:21: Ich glaube man braucht schon Vertrauen in die Abrechnung, wenn man entsprechend öffentlich lädt.
00:24:27: Ob nun AC oder DC das braucht man schon.
00:24:30: Aber ob man diese Überregulierung braucht auch gerade was jetzt diskutiert wurde an öffentlichen Terminals?
00:24:35: Was Kartenleser angeht?
00:24:37: Was Anzeigen angeht und so weiter... Dass man sagt es kann nicht alles abgesteuert sein da bin ich ein bisschen skeptisch.
00:24:43: Da sollte man glaube ich ein bißchen flexibler im Grunde genommen agieren.
00:24:46: aber ich glaube insgesamt im Eichrecht passiert zu viel
00:24:50: Wenn du Drei Wünsche frei hat es für die nächsten fünfzehn Jahre.
00:24:54: Was wäre das?
00:24:55: Mehr Planungssicherheit, dass man – was ich gerade schon gesagt habe – sowas wie den Zero Emissions-Zonen beispielsweise einrichtet um zu sagen wir wollen in fünf jahres Scheiben beispielsweise dann entsprechend oder mal gegen zehn Jahren Zero Emission haben in Berlin.
00:25:11: Das wäre auf sicherlich einen guter Treiber auch natürlich für die Lebensqualität in Berlin wär das ein Thema.
00:25:15: Warum ist das so schwierig in Deutschland?
00:25:17: Weil die Politik sie nicht traut!
00:25:19: Und weil es natürlich Riesenwiderstände entsprechend gibt, was ich vorhin schon sagte.
00:25:22: Routinen, Veränderungen, dass der Staat mich regulieren will all diese ganzen Dinge das sind halt Aufregathemen.
00:25:29: Verkehr und Mobilität ist ein Aufregatema und da gibt's immer Konflikte nicht nur in Berlin überall und er traut man sich nicht ran.
00:25:35: wenn man auch das unberechenbar ist wie dann die Reaktionen am Ende des Tages dann aussehen.
00:25:40: also das ist Ein Wunsch, den ich habe.
00:25:42: dann das wir beim Thema in Wohnimmobilien also Geschosswohnungsbau dass wir da mal richtigen Schub nach vorne kriegen weil da ist das Thema Geschäftsmodell wer investiert was kostet das überhaupt?
00:25:55: und so weiter.
00:25:56: Da ist noch einiges zu tun.
00:25:58: ja und das dritte wäre das wird tatsächlich mehr zu seiner Integration auch mit der Energiewende mit der Energiewirtschaft kommen stichwort bidirektes laden Speichermöglichkeiten, all diese ganzen Dinge.
00:26:13: Da gibt es noch viele Dinge zu deregulieren anzupassen tariflich rechtlich aber auch ganz praktisch letzten Endes bis hin zu den Fahrzeugen.
00:26:21: welche Fahrzeuge können das?
00:26:22: und so weiter.
00:26:24: Da sehe ich Krisenpotenzial und da würde ich mir eigentlich größere Fortschritte wünschen.
00:26:28: Also vor fünfzehn Jahren habe ich angefangen, dass man damals schon darüber gesprochen wie kann man das eigentlich nutzen, bidirektional hier vorzugehen auch Steffortresilienz.
00:26:37: jetzt sind wir fünfzehne Jahre weiter und haben ein paar Pilotprojekte.
00:26:39: Wir haben also gesehen es ist technisch funktioniert.
00:26:42: Das ist eigentlich vom Systemgedanken her funktioniert aber die praktische Umsetzung eben nicht skaliert aktuell und da will ich mir wünschten als dritten Wunsch dass wir da einen großen Schritt vorankommen.
00:26:54: Oder es vielleicht praktisch umgesetzt ist, einfach in der Breite?
00:26:57: Absolut
00:26:58: und ich glaube das war ein perfektes Ende.
00:27:00: so als Fazit Berlin hat eine ganze Menge erreicht.
00:27:03: Ich glaub wenn man andere Städte vergleicht sind es genau die gleichen Herausforderungen die es auch in München und Hamburg gibt.
00:27:09: viel hat mit Regulierung zu tun Und noch viel mehr hat damit zu tun, dass Politik aus meiner Sicht verlässlicher sein muss Und damit will ich einzelne politische Strömung gar nicht bewerten.
00:27:21: Aber das Auf- und Ab von Förderungen in den letzten vier Jahren war glaube ich nicht dienlich dafür, dass Investitionsentscheidungen vernünftig getätigt worden sind.
00:27:31: Kommunikation muss besser werden aus allen Bereichen ob das jetzt Bundesebene ist, Landesebene oder im kommunalen Bereich weil das Thema Elektromobilität ist einfach super einfach zu verstehen wenn man es nicht bewusst kompliziert macht Und ich persönlich bin immer gerne in Berlin, weil es wirklich einfach ist sich in Berlin vernünftig zu bewegen mit erneuerbar betriebenen Verkehrsmitteln.
00:27:53: Daher herzlichen Dank, dass du da gewesen bist.
00:27:55: Es hat mir Spaß gemacht!
00:27:56: Ich hoffe dir auch.
00:27:58: Wunderbar.
00:27:58: Nehmen wir sehr viel Spaß gemacht und nur einen Punkt ergänzen auf jeden Fall was wir auf jeden fall mehr brauchen ist mehr Mut nicht nur der Politik sondern auch in der Bevölkerung und auch mehr Risikopereitschaft.
00:28:09: dann Wir wissen ja aus der Finanzwissenschaft Chancen und Risiken hängen sehr stark miteinander zusammen.
00:28:15: Ohne, dass ich Risiken eingehe habe ich nicht entsprechend die Chancenen und das wird damit ein bisschen bewusster umgehen und damit mir auch Mut haben.
00:28:23: Ich glaube, das kann uns auch sehr gut tun.
00:28:25: Ein
00:28:25: guter Abschluss herzlichen Dank!
00:28:27: Danke schön!
00:28:28: Wenn ihr auch meine nächste Folge nicht verpassen wollt dann abonniert den Podcast jetzt auf Spotify, Apple-Podcast und überall wo es Podcast gibt.